Suche jemanden, der sich größtenteils über Microjobs finanziert

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Kim
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Suche jemanden, der sich größtenteils über Microjobs finanziert

Beitrag von Kim » 04 Mär 2019, 17:15

Hallo liebe Microjobber,
ich schreibe hier als Journalistin. Ich suche jemanden, der sich ausschließlich oder größtenteils über Microjobs finanziert. Hat jemand aus diesem Forum Lust, mir ein kurzes Telefoninterview zu geben oder kennt jemanden, der dazu Lust hat?
Das wäre super. Liebe Grüße
Kim

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crowdguru
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Re: Suche jemanden, der sich größtenteils über Microjobs finanziert

Beitrag von crowdguru » 04 Mär 2019, 17:26

Hallo Kim,

davon gibt es nur sehr wenige. Und die sind meist etwas scheu.
Denn ausschließlich vom Microjobbing zu leben ist sehr hart.
Aber vielleicht findet sich ja noch jemand.

Kim
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Re: Suche jemanden, der sich größtenteils über Microjobs finanziert

Beitrag von Kim » 05 Mär 2019, 09:58

Hey crowdguru,
lieben Dank für deine Antwort, das hab ich schon befürchtet. Ansonsten wäre ich auch dankbar über jemanden, der Apps wie Streetspotr, appJobber, Roamler etc. regelmäßig und stark benutzt. (Also beispielsweise immer auf dem Weg zur Arbeit und nach Hause.) Mich interessiert, ob man bei der Benutzung der App auf irgendwas achten muss. Mir ist zB aufgefallen, dass auf Streetspotr alle Spots in meiner Nähe erst ab dem 07.03 verfügbar sind. Außerdem frage ich mich, ob es mit der Auszahlung immer alles glatt läuft? Und frisst die App viel Datenvolumen und Akku?

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Re: Suche jemanden, der sich größtenteils über Microjobs finanziert

Beitrag von crowdguru » 05 Mär 2019, 12:09

Bei der Benutztung der App muss man vor allen Dingen darauf achten, dass man alle Jobs hochgeladen hat, die man bearbeitet hat. Vergisst man es nämlich, weil man es daheim im WLAN machen wollte, um das mobile Datenvolumen zu schonen, dann laufen die Jobs nach einer Zeit ab und sind futsch.
Bei Streetspotr gibt es immer wieder Jobs und auch mal solche, die mit Datum voreingestellt sind und erst zu einem bestimmten Tag und einer bestimmten Uhrzeit starten. Aber oft tauchen auch einfach so neue Aufträge auf, da muss man dann halt schnell sein bevor das Kontingent voll ist oder die Kampagne abgelaufen ist. Die Anzahl der Jobs hängt natürlich auch von deiner Region ab. In größeren Städten ist tendenziell mehr los als auf dem Land aber dafür ist dort natürlich auch die Konkurrenz durch andere Jobber höher. Die meisten Aufträge können nämlich pro Laden nur einmal ausgeführt werden.
Mit der Auszahlung sollte es keine Probleme geben. Wenn doch, dann immer gleich an den Support wenden. Bislang gab es hier keine schlimmeren mir bekannten Versäumnisse der Appanbieter. Das liegt auch daran, dass es in der Regel automatisierte Prozesse sind bei den meisten Plattformen.
Datenvolumen fressen die meisten der Apps natürlich aber insbesondere dann wenn du viele Aufträge erledigst bzw. diese direkt vor Ort und nicht im WLAN hochlädst. Irgendwann bekommst du aber ein Auge dafür an welchen Orten man am besten Aufträge unterwegs hochlädt wie z.B. Media Markt oder Saturn. Und ansonsten eben im heimischen WLAN.
Die Akkuschonung ist natürlich auch gerade bei größeren Job-Touren ein wichtiger Aspekt. Also entweder kann man unterwegs an einer Ladestation im Saturn aufladen und sich kurz ausruhen während man im WLAN Jobs hochlädt oder man hat ein Akkupack dabei um mobil nachzuladen.
Am meisten Saft zieht meines Wissens nach die AppJobber App. Aber bei allen Apps ist es natürlich insbesondere die GPS Ortung und das besonders wenn man in sehr abgeschirmten Gebäuden oder Kellergeschossen ist.

Kim
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Re: Suche jemanden, der sich größtenteils über Microjobs finanziert

Beitrag von Kim » 05 Mär 2019, 12:24

Danke erstmal für den ganzen Input! Weißt du zufällig wie die meisten hier die Apps gebrauchen? Also, sind das eher so Gelegenheitssachen, oder kann man sich damit schon 500 Euro aufwärts nebenbei im Monat sichern, wenn man es richtig macht? Und weil ich das natürlich selbst mal austesten will: Ich hab mir jetzt Streetspotr und appJobber herausgesucht - gibt's eine andere App, die du noch besser findest?

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Re: Suche jemanden, der sich größtenteils über Microjobs finanziert

Beitrag von crowdguru » 05 Mär 2019, 20:15

Ganz unterschiedlich. Diejenigen, die hier am meisten schreiben, sind natürlich keine Gelegenheitsnutzer, die machen das schon mehrmals die Woche, wenn es gerade Aufträge gibt. Aber nur davon leben, das ist schon äußerst hart und da kenne ich auch niemanden, der nicht gerade Student ist und einen minimalen Lebensstil pflegt.
Also ja, 500 Euro sind sicher machbar aber nur in großen Städten wo es Aufträge gibt und nur, wenn man auf Zack ist und Aufträge vor den anderen Jobbern annimmt und erledigt. Also man muss auch über eine gewisse freie Zeiteinteilung verfügen. Denn wenn man erst um 17 Uhr Arbeit aus hat und dann meint noch hunderte Jobs im Vorbeigehen machen zu können, dann wird das eher nicht funktionieren. Zumal dann die Läden extrem voll sind und man kaum an die Regale rankommt, geschweige denn gute Übersichtsaufnahmen hinbekommt.
Eine Garantie dafür gibt es aber nicht, es kann auch mal Flautemonate geben, wo in fast allen Apps wenige Aufträge eingestellt werden. Das weiß man halt nie. Außer zu Weihnachten, da ist meist viel los, wenn alle Promotionen geprüft werden sollen. Leider sind dann auch die Läden voll...
Du siehst ja selbst zu welchen Apps die meisten Beiträge und Kommentare im Forum existieren. Da bist du mit Streetspotr, AppJobber und Roamler also ganz gut bedient um einen Überblick zu bekommen.

thedaydreamer2
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Re: Suche jemanden, der sich größtenteils über Microjobs finanziert

Beitrag von thedaydreamer2 » 06 Mär 2019, 03:02

Ich gebe auch noch mal meinen Senf dazu. Grundsätzlich habe ich letztes Jahr sehr viel über Microjobbing gemacht und es ist ein schönes Nebeneinkommen und ich kann mir auch vorstellen, dass man davon leben kann, wenn man sehr schmerzfrei ist, viel Erfahrung hat und sehr strukturiert ist. Aber wie schon gesagt ist es harte Arbeit. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass wenn nicht eine riesengroße Aktion läuft man als Anfänger nie solche Zahlen erreichen wird. Man muss erst lernen, wie die Anbieter ticken, welche Jobs wirklich interessant sind und ggf. kombinierbar sind und auch wo die eigene Schmerzgrenze ist. Es gibt Jobs, wo 100 Bilder erwartet werden (die man irgendwie auch in einer kurzen Zeit hochladen muss und da reden wir dann über mehr als 100MB) oder wo man direkt vor Personal Bilder machen soll. Da muss man schon richtig Nerven haben. Wenn man einmal Erfahrung hat kann man Touren planen, wo man vernünftiges Geld verdienen kann und man vielleicht mal von 9-22 Uhr die Jobs erledigt. Immer nicht vergessen, dass es ein Einkommen ist, welches natürlich ordnungsgemäß verbucht werden muss und das man natürlich auch die eigenen Kosten im Griff hat. Auch so was wird gerne vergessen.

Tipp von mir, wenn Du anfangen willst. Such Dir einen schönen Tag im Frühling aus und kombiniere es mit einer langen Radtour. Ich denke auch, dass nicht zwingend das Geld im Vordergrund stehen sollte, da gibt es viel lukrativere Jobs. Ich kombiniere das auch gerne mit Besuchen bei Freunden oder schaue mir neue Landstriche an. Ich glaube auch, dass Microjobber auch eine spezielle Art Mensch ist. Man muss neugierig, kommunikativ, gerne unterwegs, lernbereit und auch sehr strukturiert sein. Mir macht es großen Spass, weil ich das freie Leben mag und schon tolle Erlebnisse hatte. Ich möche aber auf keinen Fall davon abhängig sein, weil man z.B. im Winter ggf. ein kleines Zeitfenster für gute Außenaufnahmen hat und es mir einfach im Regen oder auch bei Kälte keinen Spass macht.

Kim
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Re: Suche jemanden, der sich größtenteils über Microjobs finanziert

Beitrag von Kim » 06 Mär 2019, 10:43

Hey ihr beiden, danke für die Antworten. @thedaydreamer2 darf ich dich fragen, wie viel du so im Monat dadurch verdient hast im letzten Jahr und was deine Strategie dabei war? Oder schätzt du/ihr, was man so verdienen kann, wenn man relativ flexible Arbeitszeiten hat und die Jobs nicht nach 17 Uhr im allgemeinen Getummel erledigen muss? Wie viele Jobs schafft ihr so am Tag/in der Woche und macht ihr euch davor einen genauen Plan? Und wie lange habt ihr zum eingrooven gebraucht?

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Sascha
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Re: Suche jemanden, der sich größtenteils über Microjobs finanziert

Beitrag von Sascha » 06 Mär 2019, 18:41

Hallo Kim, schau dir mal diesen Thread an: viewtopic.php?f=8&t=4287. Dort bekommst du einen kleinen Einblick, wer bei Roamler wieviel gemacht hat.

thedaydreamer2
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Re: Suche jemanden, der sich größtenteils über Microjobs finanziert

Beitrag von thedaydreamer2 » 08 Mär 2019, 00:51

Jeder, der das nur für Geld machen will, ist glaube ich in diesem business falsch. Es gibt aber immer wieder Spitzen, wo man gutes Geld verdienen kann und wo ich dann tatsächlich auch den kompletten Tag nutze.Es geht eher darum selbstbestimmt zu leben. Meine Strategie ist, dass ich nur das mache wozu ich Lust habe und das ich mich nicht unter Wert verkaufe.

Die Anzahl der Jobs ist auch nicht zwingend wichtig, weil am Ende ist es enscheidend, was dabei rumkommt. Ob ich nun 10 mal 10 Euro verdiene oder 20 mal 5 Euro, dann ist die erste Variante natürlich besser. Ich kann es von mir nicht sagen, weil ich es nie als Haupberuf gesehen habe und ich immer mehrere Dinge parallel mache. Du wirst am Anfang viele Jobs abgelehnt bekommen, weil Du die Beschreibung nicht gelesen oder verstanden hast, die BIlder nicht gut genug waren, Du kein Wlan gefunden hast oder schlicht die geplante Tour nicht klappt. Man darf dann nicht frustriert sein, sondern muss daraus lernen und ggf. gewisse Jobs oder Anbieter nicht nutzen. Je mehr Du machst, desto schneller bist Du eingegroovt oder entnervt :-)

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