Warum ich mich wegen Streetspotr an die Ombudsstelle gewandt habe

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Warum ich mich wegen Streetspotr an die Ombudsstelle gewandt habe

Beitrag von mobilfoto » 15 Feb 2018, 09:47

Hallo zusammen,

ich habe mich heute an die Ombudsstelle gewandt. Grund ist, dass Streetspotr die Zahlung einer von mir angeregten Entschädigung verweigert für einen Auftrag, bei dem das beauftragte Geschäft nicht oder nicht mehr existierte, eine sogenannten "Adressleiche".

Ich habe Anfang Februar 2018 den Auftrag "Spot #xxxxxxx" aus der Kampagne "Mystery-Shopping in Dampf Shop" erledigt. Die Vergütung sollte 6 Euro betragen. Ich habe mich zu der Adresse begeben und festgestellt, dass der gesuchte Dampf Shop an der Adresse nicht existiert. Dieses Ergebnis habe ich durch Fotos und Textangabe nachgewiesen und eingereicht. Das Ergebnis wurde geprüft und akzeptiert.

Eine Vergütung habe ich dafür jedoch nicht erhalten.

Zwar erwarte ich nicht die Zuweisung der vollen Vergütung von 6 Euro, weil der Auftrag erkennbar nicht in vollständigem Umfang durchgeführt werden konnte. Andererseits ist auch die Information, dass der Shop nicht (mehr) an der Adresse existiert, auch eine wirtschaftlich werthaltige Information. Das Nichtvorhandensein des Shops an der beauftragten Adresse fällt auch nicht in meinen Verantwortungsbereich, weil die Auftragsorte durch Streetspotr bereitgestellt werden. Ich halte daraus eine Vergütung von 50% des ursprünglichen Auftragsentgelts für angemessen.

StreetSpotr hat dies abgelehnt.

Ich veröffentliche hier den E-Mail-Verkehr mit Streetspotr und werde auch weiter berichten, wie die Sache sich entwickelt.

Die Argumentation hat der ein oder andere hier bereits gehört, sie lautet auf Seiten von Streetspotr:
In der Spot-Beschreibung steht diesbezüglich immer:
"Solltest der Laden nicht (mehr) vor Ort sein, erstelle bitte Außenaufnahmen der vorgefundenen Location. Da du in diesem Fall die für uns wichtigen Informationen nicht erheben konntest, können wir dich nicht mit dem ausgeschriebenen Euro-Betrag entlohnen. Als Dank für deine Mühe erhältst du aber zumindest die ausgewiesenen StreetPoints."
Aus diesem Grund, können wir dir nur die StreetPoints auszahlen.
Bitte entschuldige, dass ich leider keine besseren Nachrichten für dich habe.
Ich habe daraufhin die Auftragsbeschreibung nochmal sorgfältig gelesen und keine Anzeichen dafür entdeckt, dass ich damit rechnen musste, dass die Adresse nicht existiert und die Auftragsdurchführung gar nicht möglich ist und ich dann keinen Anspruch habe.

Deswegen schrieb ich an Streetspotr:
Hallo xxxx,
danke für deine rasche Antwort.
Leider ist diese nicht zufriedenstellend und führt nicht zur Beilegung der
Sache.
Die Formulierung, dass ich nicht "den ausgeschriebenen Euro-Betrag" verlangen kann, entbindet Streetspotr nicht von einer Zahlung.
Meiner Ansicht nach kommt es auf den Wortlaut an. Dieser ist hier eindeutig. Den (wörtlich) "ausgeschriebenen Euro-Betrag" in Höhe von 6,00
Euro verlange ich nicht. Dass dieser nur gezahlt werden soll, wenn der Auftrag vollständig und mangelfrei erledigt werden kann, ist für mich
nachvollziehbar. Allerdings kann es in dem Fall, dass das Geschäft nicht oder nicht mehr existiert, nach meiner Auffassung nicht zu einem kompletten
Entfall der Vergütung kommen. Das ergibt sich schon aus dem Grundsatz von Treu und Glauben. Schließlich habe ich mich wegen meiner bisher guten
Erfahrung mit Streetspotr und dem Glauben daran, dass das Geschäft an der beauftragten Adresse existieren werden, dorthin begeben. Das gemeldete Ergebnis ("Geschäft nichtexistent") wurde auch "akzeptiert".

Ich halte daran fest, dass mir eine Vergütung von 50% des ursprünglichen Auftragsentgelts angemessen erscheint. Mir ist Aufwand entstanden, der
ersetzt werden muss.

Ich bitte um erneute Prüfung des Sachverhalts und um die Gutschrift von 50% des Auftragsentgelts, mithin 3,- Euro.

Besondere Einwände gegen diese Argumentation hat Streetspotr nicht, die Antwort lautete:
Du berufst dich auf die Formulierung, dass wir nicht den "ausgeschriebenen Euro-Betrag" ausschütten. Allerdings geht die Formulierung danach noch weiter "Als Dank für deine Mühe erhältst du aber zumindest die ausgewiesenen StreetPoints."
Aus diesem Grund können wir dir in diesem Fall leider keinen Geldbetrag ausschütten.
Jaja, die Sache mit den Streetpoints. Bekanntlich handelt es sich dabei lediglich um ein internes Bewertungs- oder Motivationssystem, das keinen Geldwert in der realen Welt hat.
Ich antwortete deshalb:
Danke für deine rasche Antwort.
Leider ist diese nicht zufriedenstellend und führt nicht zur Beilegung der Sache.
Bei den "Streetpoints" handelt es sich nicht um eine monetäre Vergütung, sondern um ein immaterielles Element der Gamification.
Diese ist nicht geeignet, tatsächlich entstanden Aufwand zu ersetzen. Ich halte daran fest, dass mir eine Vergütung von 50% des ursprünglichen
Auftragsentgelts angemessen erscheint. Mir ist tatsächlicher Aufwand entstanden, der ersetzt werden muss.
Ich bitte um erneute Prüfung des Sachverhalts und um die Gutschrift von 50% des Auftragsentgelts, mithin 3,- Euro.
Daraufhin hat Streetspotr mir dankenswerterweise bestätigt, dass es sich bei den Streetpoints um keine Vergütung handelt:
Hallo,
es ist zwar richtig, dass es sich bei den StreetPoints nicht um eine monetäre Vergütung handelt, jedoch ist die Gamification ein bedeutender Teil der App und des Geschäftsmodells. Aus diesem Grund handhaben wir es so, dass wenn ein Geschäft nicht vorhanden ist nicht der ausgeschriebene Geldbetrag sondern zumindest die ausgeschriebenen StreetPoints als Entschädigung gut geschrieben werden. So wird es auch in nahezu jeder Spot-Beschreibung vermerkt. Eine Vergütung ist uns in diesem Fall daher leider nicht möglich.
Viele Grüße
Ich möchte an dieser Stelle auf die durchgehend eintönige Argumentation von Streetspotr hinweisen. Es wird immer nur das wiederholt, was sowieso in der Auftragsbeschreibung steht. Lediglich die letzten Sätze "Wir handhaben das so" und "wir wollen keine Vergütung zahlen" sind die wahre Botschaft. Und die ist in diesem Fall einfach nur die Meinung von Streetspotr, keine harte Tatsache.

Wie sähe ein solcher Fall in der realen Welt aus?
Ein Hausbesitzer ruft einen Handwerker an und beauftragt diesen mit einer kleinen Reparatur. Man ist sich über den Preis einig. Der Hausbesitzer schickt dem Handwerker die Adresse des Hauses, wo die Reparatur stattfinden soll.
Der Handwerker fährt dorthin und stellt fest, dass dort kein Haus steht. Er ruft den Hausbesitzer an. Es stellt sich heraus, dass der Hausbesitzer den Handwerker versehentlich in die falsche Stadt geschickt hat. Die Straße war richtig benannt, die Hausnummer auch. Der Ort war jedoch nicht Berlin sondern Potsdam.
Der Hausbesitzer entschuldigt sich und bittet nun den Handwerker, zur richtigen Adresse zu fahren. Der Handwerker lehnt dies ab. Er müsste durch ganz Berlin zurück und nach Potsdam raus. Er hat noch weitere Aufträge später am Tag und nun keine Zeit mehr. Man einigt sich, dass der Hausbesitzer sich einen anderen Handwerker sucht und dass der Auftrag zwischen den beide nicht zustanden kommt.

Ein paar Tage später schickt der Handwerker dem Hausbesitzer eine Rechnung über eine "vergebliche Anfahrt, Aufwandsersatz Fahrtkosten" und verlangt für 50 vergeblich gefahrene Kilometer 15 Euro.

Ist der Hausbesitzer verpflichtet, dem Handwerker die Rechnung zu bezahlen?
Ja, im deutschen Recht ist der Geschädigte berechtigt, von dem Schädiger einen Ausgleich für erlittenen Schaden zu fordern. Wobei "Schädiger" und "Schaden" juristische Begriffe sind. Dahinter muss keine Absicht stecken. Es kann auch ein Versehen ursächlich sein.
Sinn der Regelung ist, dass - bezogen auf das obige Beispiel - der Handwerker seinen "entstandenen Nachteil" erstattet bekommt. Dies dürften die Benzinkosten sein. Weiteres ist denkbar, zB Parkgebühren.

Auf geht's !
Ich fordere: Kein Auftrag unter 5 €!

Chris S.

Re: Warum ich mich wegen Streetspotr an die Ombudsstelle gewandt habe

Beitrag von Chris S. » 15 Feb 2018, 12:27

Auch dir Viel Erfolg und Durchhaltevermögen.

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Re: Warum ich mich wegen Streetspotr an die Ombudsstelle gewandt habe

Beitrag von mobilfoto » 06 Mär 2018, 13:31

Hallo zusammen,

es gibt was Neues.
Nach 3 Wochen erreichte mich kürzlich die Rückmeldung der Ombudsstelle. Lest selbst:

Ombudsstelle hat geschrieben:
Die Beschwerde vom 15. Februar 2018 ist nicht begründet.

Die Auftragsbedingungen waren klar formuliert. In der Beschreibung des Spots wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nicht der ausgeschriebene Geldbetrag verdient wird, sondern lediglich die ausgewiesenen StreetPoints gutgeschrieben werden, wenn sich ein Laden nicht (mehr) vor Ort befindet und deshalb die relevanten Informationen nicht erhoben werden können.

Diese Regelung ist hier nicht unbillig, denn der User wurde in der Aufgabe nicht an einen bestimmten Ort „geschickt“, der dann nicht (mehr) existierte, sondern er hatte selbst die Möglichkeit zu entscheiden, ob er die ausgeschriebene Aufgabe nur nebenher und bei Gelegenheit ausführt, weil er ohnehin gerade vor Ort ist, oder ob er – in Kenntnis des Risikos, dass dieser nicht (mehr) existiert – ausschließlich zur Ausführung des Spots diesen aufsucht. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass, selbst wenn die relevanten Informationen nicht geliefert werden können, weil das Geschäft nicht mehr vorhanden ist, der Spot nicht komplett abgelehnt, sondern mit StreetPoints akzeptiert wird.

Crowdsourcing Code Ombudsstelle
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Re: Warum ich mich wegen Streetspotr an die Ombudsstelle gewandt habe

Beitrag von crowdguru » 07 Mär 2018, 11:18

Irgendwie habe ich sowas ja schon fast erwartet.
Damit wird quasi der Logik von Streetspotr zugestimmt, dass die Aufträge "im Vorbeigehen" erledigt werden.
Nur macht eben die Mehrheit der Spotr die Aufträge nicht mal so, sondern fährt explizit Routen ab und da machen solche unvorhergesehenen, nicht vorhandenen Läden natürlich die Kalkulation kaputt.

Was ist also das Fazit daraus? Man muss solche Spots, bei denen man bereits im Voraus vermutet, dass es einen Haufen schlechter, veralteter Adressen gibt, einfach ignorieren und konsequent nicht erledigen, denn nur dann merken die Unternehmen, dass die Vergütungspolitik eben nicht egal ist.

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Re: Warum ich mich wegen Streetspotr an die Ombudsstelle gewandt habe

Beitrag von mobilfoto » 07 Mär 2018, 11:31

Im Gegensatz zu vorherigen Verfahren hat mir die Ombudsstelle diesmal nicht die Stellungnahme von Streetspotr zur Verfügung gestellt. Ich habe auch auf meine Falleröffnung keine Eingangsbestätigung von der Ombudsstelle erhalten (bis auf die automatisierte Zusendung meiner eigenen Formulareingaben und selbst dabei fehlt durch einen Programmierfehler immer die Sachverhaltsdarstellung). Das Verfahren ist komplett im Stillen abgelaufen.

Damit zeichnet sich ab, dass die Ombudsstelle von den Anbietern als das gesehen wird, was zu vermuten war: eine zur reinen Makulatur eingerichtete und für Werbezwecke vorzeigbare Aktion.

Weder drohen ShopScout irgendwelche Sanktionen, obwohl der Anbieter nichtmal die grundlegendsten Standards erfüllt (Möglichkeit der Nachbesserung, Angaben von Gründen zu Ablehnungen). Noch hat irgendein Anbieter im Licht der Öffentlichkeit seine Argumentation geändert.
Ich fordere: Kein Auftrag unter 5 €!

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Re: Warum ich mich wegen Streetspotr an die Ombudsstelle gewandt habe

Beitrag von A.K. » 07 Mär 2018, 12:43

Bin ja mal auf den ersten Jahresbericht gespannt :roll:

Geklärt ist ja damit noch dar nichts. Eine Ombudsstelle spricht ja kein Recht, sondern soll in Streitfällen vermitteln.
Jetzt bräuchte es halt jemanden mit Zeit und Geld, der Klage einreicht, um einen Präzedenzfall zu schaffen. Das ist aber keiner von uns.

Auffällig ist ja, dass die, die sich am vorbildlichsten Verhalten, den CoC nicht unterzeichnet haben. Darüber sollte man bei der IGM nochmal nachdenken ;)

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Re: Warum ich mich wegen Streetspotr an die Ombudsstelle gewandt habe

Beitrag von Cashmoney » 07 Mär 2018, 21:57

A.K. hat geschrieben:
07 Mär 2018, 12:43
Jetzt bräuchte es halt jemanden mit Zeit und Geld, der Klage einreicht, um einen Präzedenzfall zu schaffen. Das ist aber keiner von uns.
In den USA sind Präzedenzfälle wichtig, in Deutschland haben sie kaum eine Bedeutung, da sich kein Gericht an Entscheidungen anderer halten muss (außer wenn das Bundesverfassungsgstz im Spiel ist, kann es eine Ausnahme sein).juristisch wird die Sache auch nicht ganz einfach sein. Bei einem Vertrag gibt es eine Leistung und eine Gegenleistung. Wenn ein Laden nicht mehr da ist, kann die Leistung nicht erbracht werden und ebenso muss die Gegenleistung nicht immer monetär sein, sondern können auch streetpoints sein. Ob das Risiko, dass eine Adresse veraltet ist, vom Auftraggeber oder Auftragnehmer abgedeckt sein muss, wäre auch zu klären.

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Re: Warum ich mich wegen Streetspotr an die Ombudsstelle gewandt habe

Beitrag von Thomas S. » 30 Aug 2019, 09:12

Ich habe trotz des Verhaltens letztes Jahr bewusst einen neuen Fall geöffnet bei dee Ombudsstelle.

Ein wegen Umbaus temporär geschlossenes Geschäft.

Daten gesammelt, weil Abbruch bestraft wird im Streetscore und damit zum Verlust des Pro-Status, Daten die nicht von Streetspotr aktualisiert werden und Auftraggeber nicht über Karteileichen informiert werden....alles Punkte, die der CoC unter "fairen Umgang miteinander" oder "Beratung des Auftraggebers" gelistet hat. Nichts davon ist hier gegeben und damit ein Verstoß gegen den CoC.

Mal sehen, ob man anno 2019 etwas in Bewegung bringen kann, was überfällig ist. Habe versucht es Punkt um Punkt im Einklang zum CoC zu begründen, warum ich (m)eine Vergütung fordere als Aufwandsentschädigung.

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Re: Warum ich mich wegen Streetspotr an die Ombudsstelle gewandt habe

Beitrag von mobilfoto » 30 Aug 2019, 11:11

Die Argumentation kann man meiner Einschätzung nach recht schlicht halten: Der Auftrag lautet "Begib dich zu der Adresse und führe dort den Auftrag XYZ aus". Der Auftrag kann auch nur an der Adresse vor Ort ausgeführt werden (Check-In und GPS-Kontrolle).

Das bedeutet, eine Unmöglichkeit der Durchführung ohne dein Verschulden löst meiner Meinung nach eine Pflicht für Streetspotr zum Aufwandsersatz für die Anfahrt aus. Das ergibt sich aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) und der sogenannten Verkehrssitte. Gemäß dieses Grundsatzes hat derjenige einen Anspruch auf Ersatz, der ohne eigenes Verschulden einen Nachteil erleidet. Auf Streetspotr (und alle anderen!) angewandt heißt dies, dass Streetspotr dich nicht zu einem Auftragsort schicken kann, wo der Auftrag (ohne dein Verschulden) nicht durchführbar ist und dich dann auf den (Anfahrts-) Kosten sitzen lässt.

Ich habe auch noch einen Fall bei der Ombudsstelle offen, wo es um das gleiche Streitthema geht. Bin gespannt.
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Re: Warum ich mich wegen Streetspotr an die Ombudsstelle gewandt habe

Beitrag von mobilfoto » 02 Sep 2019, 23:08

Hallo zusammen,
die Ombudsstelle hat getagt und sich beraten.

Die bisherige Meinung, mit der Gewährung von Streetpoints sei der Spotr ausreichend entschädigt, wenn man ihn zu einer falschen Adresse geschickt hat, wurde aufgegeben.

Stattdessen wurde darauf erkannt, dass Streetspotr ein wirtschaftliches Interesse daran hat, von geschlossenen Locations zu erfahren. Die Spotr werden, verkürzt gesagt, ja von Streetspotr sogar gebeten, geschlossene Locations mit Fotos und Text zu melden.

Zudem arbeitet Streetspotr daran, ein System zu entwickeln, mit dem falsche Adressen noch besser zu verhindern und die Angaben der Spotr vor Ort werden dort einfließen.

Dies alles führt dazu, dass Streetspotr nach Meinung der Ombudsstelle die Spotr entschädigen muss, wenn der Spotr zu einer falschen Adresse geschickt wurde.

Mehr dazu in den nächsten Tagen!
Ich fordere: Kein Auftrag unter 5 €!

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